LEADER-Netzwerk

Der Ideen-Wettbewerb für Engagement in Ostdeutschland

Der Wettbewerb „machen!“ fördert 200 Engagement-Projekte in Ostdeutschland mit bis zu 10.000 Euro. Ziel ist es, gesellschaftlichen Zusammenhalt in ländlichen Regionen zu stärken und innovative Ideen umzusetzen.
Quelle:
Deutsche Stiftung für Engagement und Ehrenamt
Foto:
machen-wettbewerb.de

Ziel des Wettbewerbs ist es, bürgerschaftliches Engagement sichtbar zu machen und Projekte zu fördern, die den gesellschaftlichen Zusammenhalt in kleineren Städten und ländlichen Regionen stärken. Veranstaltet wird der Wettbewerb durch die Beauftragte der Bundesregierung für Ostdeutschland in Zusammenarbeit mit der Deutschen Stiftung für Engagement und Ehrenamt. Im Fokus stehen innovative Projektideen, die konkrete Verbesserungen vor Ort schaffen und Menschen zusammenbringen.

Teilnehmen können gemeinnützige Organisationen wie Vereine, Stiftungen oder Genossenschaften aus Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen. Voraussetzung ist, dass die Projekte in Gemeinden mit bis zu 50.000 Einwohnern umgesetzt werden und einen gemeinwohlorientierten Ansatz verfolgen. Auch Initiativen ohne eigene Rechtsform können teilnehmen, sofern sie mit einer gemeinnützigen Organisation kooperieren. Privatpersonen allein sind nicht zugelassen.

Der Wettbewerb prämiert insgesamt 200 Projektideen in mehreren thematischen Kategorien, die sich unter anderem auf gesellschaftlichen Zusammenhalt, Engagement junger Menschen sowie besondere gesellschaftliche Anlässe wie das Jubiläum der Deutschen Einheit beziehen. Die ausgewählten Projekte erhalten finanzielle Unterstützung in Form von Preisgeldern zwischen 2.500 und 10.000 Euro, um ihre Ideen umzusetzen.

Die Bewerbung erfolgt über ein Online-Formular innerhalb eines festgelegten Zeitraums. Nach Ablauf der Bewerbungsfrist bewertet eine unabhängige Fachjury die eingereichten Projekte anhand klar definierter Kriterien. Dazu zählen unter anderem die Qualität der Idee, ihre Umsetzbarkeit innerhalb eines Jahres, ihr Innovationsgrad sowie ihr nachhaltiger Nutzen für die jeweilige Region.