Gartentipps bei Ingwer-Honig-Limonade

Was den Gästen bei den „Offenen Gärten“ in Sülldorf und Langenweddingen besonders gut gefallen hat

Von Udo Mechenich
Sülzetal ● Gleich zwei Gärten aus dem Sülzetal machten bei der Aktion „Offene Gärten in Altmark, Börde und Jerichower Land“ mit.

„Die meisten meiner Besucher kamen dieses Mal aus der Altmark und Jerichower Land. Sie haben schon lange darauf gewartet, dass die südlichen Bereiche Sachsen-Anhalts auch einmal bei den Offenen Gärten mitmachen“, erzählt Meike Dombrowsky. „Ein Pärchen aus Thale war froh, nicht so weit in den Norden fahren zu müssen. Im Harz gebe es niemanden, der solche Veranstaltungen organisiere, hieß es. Hier besteht wohl für den gARTenakademie Verein noch erheblicher Nachholbedarf.“

Vor allem die Ruhe und die naturnahe Gestaltung ihres Gartens in der Sülldorfer Mittelstraße in Sülldorf (die Volksstimme berichtete) seien von den Besuchern gelobt worden. Dombrowsky: „In den Gesprächen merke ich stets aufs Neue, dass auch Gartenbesitzer noch etwas dazu lernen können, trotz der vielen Tipps, die sie selber geben…“

Viele Gartenbesucher kamen auch nach Langenweddingen zu Christine und Dietrich Mertens. Sie waren erstaunt über die Fülle an blühenden Stau- den, Rosen, Sträuchern und Obstgehölzen. „Im Schaugarten mit sechs verschiedenen Staudenmischpflanzungen, die so wunderbare Namen tragen wie Präriesommer, Sommerwind, Indian Sunset, Blütenmosaik, Blütenzauber und Exotischer Blütensaum wachsen rund 120 verschiedene Pflanzen überwiegend Stauden. Es gibt von März bis Oktober bei uns immer etwas Neues, zu entdecken“, sagt Christine Mertens.

Der öffentlich zugängliche Garten sei geradezu ein Magnet für Hummelarten, Wildbienen und Honigbienen, so Mertens. „Hinter Hecken und Apfelspalier stehen unsere Bienenvölker zwischen Stauden und Tee- und Küchenkräutern.“ Der öffentliche Parkplatz werde eingerahmt von zwei Pflanzenbeeten. An den Mauern, die den Innenhof des kleinen Gehöftes einrahmen, wüchsen Kiwi, Weintrauben und eine reich blühende Ramblerrose.

Mertens: „Im Innenhof konnten sich unsere Besucher auf Sitzgelegenheiten ausruhen und Honig-Ingwer-Limonade oder eine Tasse Kaffee mit Kuchen genießen. Natürlich wurden dabei auch viele Gartentipps ausgetauscht“.

Quelle: Volksstimme, 28. Juni 2019
Foto: Udo Mechenich

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